Zahlen und Daten

Ayuntamiento Granadilla 7.500 Einwohner
übersetzt: Die Sanddüne Autobahn: TF 1, Ausfahrt 22
Strände: Tejita, Médano, Pelada Einkaufsmöglichkeiten: im Ort
Strandpromenade: sehr schön Restaurants: international
Anzahl Ferienobjekte: 1  

Der Strand von "El Médano"


So einfach der Name, so schön der Strand: El Médano heißt auf Spanisch einfach „Düne“. Noch perfekter wäre die rund drei Kilometer lange halbmondförmige Bucht im Südosten der Insel bezeichnet, wenn in ihrem Namen auch der Montaña Roja vorkäme. Am südlichen Ende des Strandes ragt nämlich ein roter Vulkankegel ins Meer. Der rund 200 Meter hohe Berg, der wie gemalt aussieht, gibt der Bucht ihren unvergleichlichen Charakter. Aufgrund des Naturschutzgebietes um den roten Berg ist rund ein Drittel der Bucht unbebaut und besteht nur aus Sanddünen. Im Anschluss daran haben die Wind- und Kitesurfer das Zepter in der Hand. Aufgrund des Nordostpassats, der vor allem in den Sommermonaten durch die Bucht peitscht, herrschen hier Traumbedingungen für Windsurfer. Dazu gehört auch der weiche dunkelgraue Sand, der stets von einem Hauch hellem Saharasand überzogen ist.

Zu Zeiten von Ebbe ist der angeblich längste Strand der Insel bis zu 30 Meter breit und vor allem im nördlichen Abschnitt bei Badegästen beliebt. Mit der Flut verschwindet der Sandstrand dann fast vollständig und den Badenden bleibt nur ein schmaler Streifen. Angesichts der netten Cafés entlang der autofreien Strandpromenade ist das jedoch kein Problem. Zu den positiven Seiten von El Médano gehört auch, dass die 3000 Einheimischen selbst in der Hochsaison die Anzahl der Touristen übersteigen. So gehören Begegnungen wie mit Paulino, dem 78 Jahren alten Tinerfeño, der vormittags auf der Promenademauer sitzt und das Leben genießt, zum Urlaubsalltag. An Sonntagen findet ein Markt auf der Plaza statt, dem großen Dorfplatz, der mit seinen Cafés direkt am Strand liegt. Sportfans können bei der Gymnastik am Strand mitmachen, für die ein DJ Loungemusik auflegt.
(Quelle: Focus online)

Der Strand von "La Tejita"

Wenn das Leben in der Wüste erwacht: Von El Médano geht es nur drei Kilometer weiter Richtung Süden – um den roten Berg herum. Auf der rechten Seite des Montaña Roja erstreckt sich La Tejita. Vom Parkplatz direkt an der Straße geht es zu Fuß weiter. Wegweiser ist ein Schild, das über das Leben in dem Schutzgebiet „Reserva Natural Especial Montaña Roja“ informiert (an die 100 Pflanzen und 70 Arten Zugvögel). Demnach handelt es sich bei La Tejita um die einzig gut erhaltene Küstenwüste im Westen der kanarischen Inseln.

An das Motto der schützenswerten Natürlichkeit halten sich auch die Strandgäste, die sich jenseits der Liegestühle, Sonnenschirme aus Palmblättern und der Augen der Bademeister auf dem Wachturm aufhalten. Am Fuß des roten Vulkans bilden Felsvorsprünge kleine wind- und blickgeschützte Buchten. Dort liegen auf Handtüchern oft Nackte. So mancher schätzt die hüllenlose Freiheit derart, dass er unbekleidet über den Strand joggt. Aber das stört die Strandgäste auf den Liegen nicht, schließlich bietet die Bucht mit einer Länge von zwei Kilometern und Breite von rund 50 Metern ausreichend Platz. Die Konsistenz des dunklen Sandes mit den fein gemahlenen Steinchen in Blau, Rot und Weiß ist weich und warm. Die Qualität des Strandes mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Die Unterströmung kann allerdings tückisch sein, weshalb Kinder nur unter Aufsicht ins Wasser gehen sollten.
(Quelle: Focus online)

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